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Chronik

Am 13.10.1981 gründete sich die Ortsgruppe Hohberg des historischen Vereins für Mittelbaden e.V.

38 Personen hatten sich eingefunden, die sich fortan als eine Art "Interessengruppe" um Geschichte, Heimat- und Kulturpflege kümmerten. Es dauerte aber noch bis 1988, ehe durch Beschluss einer Satzung aus der Mitgliedergruppe Hohberg auch ein rechtsfähiger Verein wurde, der sich nach erfolgtem Eintrag ins Vereinsregister "Historischer Verein für Mittelbaden e.V. - Mitgliedergruppe Hohberg e.V." nennen durfte.

Ebenfalls 1988 wurde von der Gemeinde Hohberg die alte Zigarrenfabrik an der B3 in Niederschopfheim erworben. In den folgenden Jahren wurde das Gebäude, welches sich in einem schlechten Zustand befand, in mehreren Teilschritten renoviert und ausgebaut. 1998 konnte das Heimatmuseum Niederschopfheim nach Abschluss der weiteren Ausbaumaßnahmen in seiner heutigen Größe der Bevölkerung an einem "Tag der offenen Tür" vorgestellt werden.

Im Herbst des Jahres 2000 erschien das von der Mitgliedergruppe Hohberg herausgegebene Buch über die jüdische Gemeinde in Diersburg.

Das 25-jährige Jubiläum konnte im Jahr 2006 gefeiert werden.

Anfang des Jahres 2007 wurden in Diersburg, als Beitrag der Mitgliedergruppe Hohberg zur 750-Jahr-Feier von Diersburg, zwei Gedenktafeln enthüllt, mit denen an die jüdische Gemeinde und an die zuletzt noch in Diersburg lebenden und schließlich deportierten jüdischen Bürger gedacht wird.

In Neckarzimmern befindet sich das Mahnmal für die deportierten badischen Juden. Es erinnert an die Deportation von 5617 jüdischen Personen aus 138 Orten in Baden am 22. Oktober 1940 und befindet sich auf einer Wiese neben der Evangelischen Tagungsstätte in Neckarzimmern, wo während des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeiter interniert waren. 2014 wurde der Diersburger Gedenkstein dort aufgestellt. Im Oktober 2015 wird das GEgenstück in Diersburg aufgestellt.